Mysterium Sauerteig – Teil 1 – Klassischen Sauerteig selbst ansetzen Meine Tipps für Anfänger

Dem Sauerteig eilt ein gewisser Ruf voraus… Schwierig soll er sein, eigenwillig und manchmal sogar richtig zickig. Nie will er gelingen, immer passt ihm irgendetwas nicht. Das geht sogar so weit, dass Brotbackanfänger ihn ganz meiden und lieber der Hefe den Vorzug geben. Das muss aber nicht sein!

Wenn man einmal die Basics gelernt hat, ist es gar nicht sooo schwer, Sauerteig selbst anzusetzen. Schließlich braucht man nur 2 Zutaten: Roggenmehl und Wasser. Diese beiden werden vermischt, eine Weile stehen gelassen und dann gefüttert; d.h. man stellt einmal eine Grundmasse her und gibt dann regelmäßig Mehl und Wasser dazu, sodass sich eine starke Gärung entwickelt. Hört sich doch gar nicht so schwer an, oder?

Der Teufel steckt natürlich, wie so oft, im Detail. So gelingt Sauerteig zum Beispiel nicht, wenn die Temperatur zu kalt ist oder der Behälter durch Keime verunreinigt ist. Auch mein erster Sauerteig ist tierisch in die Hose gegangen! „Tierisch“ meine ich hier übrigens wörtlich: Mein Kater hatte den (für ihn wohl unglaublich leckeren) Sauerteig entdeckt und kurzerhand die Schnautze reingesteckt…

Beim 2. Mal ist aber alles gut gegangen und seitdem habe ich immer ein paar Gläschen frischen Sauerteig im Kühlschrank stehen. Wie auch du das hinkriegst, zeige ich dir jetzt: