Das Jahr, in dem alles begann + meine Träume für 2018

10. Januar 2018Ina
Blog post

Neues Jahr, neue Vorsätze? Gerade jetzt im Januar sind viele damit beschäftigt, ihre Pläne und Ziele für 2018 zu verfolgen. Es wird die Fitnessmatte wieder rausgekramt, das gesunde Essen gekauft (und nicht die Cornflakes wie immer) und grüne Smoothies gemixt. Es wird emsig von neuer Motivation gesprochen und gepostet, es wird Geld verdient mit dem Traum vom gesünderen, vom besseren Leben im neuen Jahr. – Grund genug für mich, mal zurück- und vorauszuschauen: Wie war mein Jahr 2017 und welche Pläne habe ich für 2018? Wie wird es mit meinem Blog weitergehen? Und was kann ich euch von meinen Erfahrungen mit auf den Weg geben?

All diese Fragen schwirren schon seit Tagen in meinem Kopf herum. Die ganze Zeit schon wollte ich einen Post darüber schreiben, wusste aber nicht, wie ich ihn angehen soll. Meine Erlebnisse, Ziele und Pläne sind in meinen Gedanken ein einziges Wirrwarr. Ich versuche das mal ein bisschen zu entblättern: 😉

2017

Erlebt und Gelernt

2017 war für mich ein Jahr großer Veränderungen: Ich bin in eine neue, riesige Stadt gezogen (Düsseldorf <3) und habe meinen eigenen Foodblog gestartet. Wobei – das stimmt nicht ganz. Denn die ersten Anfänge von Bäckerina lagen noch im Jahr 2016. Allerdings fing ich damals mehr oder weniger planlos aus dem Nichts heraus mit dem Bloggen an. Ich hatte keine Ahnung, wie man eine Webseite gestaltet und aufbaut. Ich hatte keine konkrete Vorstellung, wie mein Blog aussehen sollte und worum es wirklich gehen sollte. Ich wollte einen Foodblog mit Schwerpunkt Backen machen, so viel war klar. Mehr allerdings nicht.

Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass man am besten gar nicht erst zu Blogger und Konsorten geht, sondern direkt seine ganz eigene Seite mit WordPress erstellt. Das hab ich dann auch gemacht. Da ich mich vorher aber noch nie mit Webdesign beschäftigt hatte, kam erstmal nichts wirklich Tolles dabei heraus. Ich probierte zahllose Themes aus, schlug mir die Nächte um die Ohren, verglich meine Seite mit denen anderer Blogger – und war enttäuscht.

Nichts war so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Webdesign stimmte nicht und meine ersten Foodfotos machten nicht unbedingt Appetit auf mehr. Ich war frustriert und genervt, das Projekt Bäckerina stand vor dem Aus, bevor es wirklich angefangen hatte. Dann entdeckte im Frühling 2017 ein Buch, das alles veränderte: „Food-Fotografie: Leckere Bildrezepte für Einsteiger“* von Corinna Gissemann.

Durch dieses Buch habe ich gelernt, bessere Food-Fotos zu machen. Ja, ich habe überhaupt erstmal verstanden, wie man richtig mit einer Spiegelreflexkamera umgeht, welchen Lichteinfall man wählen sollte, welche Perspektive, welchen Bildaufbau. Welche Requisiten eine Rolle spielen, wie man ein Bild komponieren kann. All die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, ob ein Food-Foto Appetit macht. Oder einfach nur ein Foto ist, auf dem Essen zu sehen ist.

Inspiriert durch meine neuen Kenntnisse rollte ich das ganze Bäckerina-Projekt nochmal völlig neu auf: Ich nahm ein bisschen Geld in die Hand und kaufte mir mein Wunsch-Theme. In wochenlanger Arbeit stellte ich meinen Blog auf dieses neue Design um, bis er dann endlich fertig war: Mein Blog in der heutigen Form. 🙂

Zwischendrin bin ich dann auch noch nach Düsseldorf gezogen, habe eine komplette Wohnung ausgeräumt und eine neue ein. Ich wusste nicht, was mich hier erwarten würde. Ich hatte Bedenken, wie meine Katze auf den Umzug reagiert, ob es für sie stressig wird, wie ihr die neue Wohnung gefallen würde. Doch alle Sorgen lösten sich auf, als ich den kleinen Tiger aus seiner Transportbox ließ: Er erkundete er sofort sein neues Reich. Er war neugierig und aufgeschlossen – und ich ziemlich erleichtert.

Neu entdeckt

Neu entdeckt habe ich im Jahr 2017 so einiges: Natürlich erstmal das Bloggen und alles, was dazugehört. Die Fotografie, das Netzwerken in sozialen Medien, das neue Leben als Kopf hinter einer Webseite. Ich habe mich auch gewundert: Über die Reaktion der Leute, wenn man sagt, dass man einen Blog führt. Sätze wie „Das wär mir zu oberflächlich“, „Das wär mir zu anspruchslos“ oder „Da gibt es doch schon sooo viele“ bekam ich häufig zu hören. Verstehen kann ich sie aber nicht. Ich liebe das Bloggen und finde es so ganz und gar nicht oberflächlich – man muss nur die richtigen Blogs lesen… Von anspruchslos kann auch nicht Rede sein – ganz im Gegenteil: Einen Blog zu führen erfordert vielerlei Talente und Fähigkeiten. Wie ich oben beschrieben habe, war mein Weg zum Traumblog lang und steinig, ich musste viel lernen und mir selbst beibringen. Es war alles mögliche, anspruchslos sicher nicht. Die Tatsache, dass es viele Foodblogs gibt, ist mir schon bewusst. Ich sehe ja täglich auf Pinterest und Instagram, was meine Kollegen da so emsig posten. Aber dass es viele Blogs gibt, hält mich doch nicht davon ab! Es inspiriert mich eher, spornt mich an und zeigt mir Horizonte.

Eine ganz andere Sache, die ich 2017 kennen und lieben gelernt habe, ist das Stricken! <3 Aus einem ganz spontanen Impuls heraus beschloss ich, dass ich mir meinen eigenen Pullover stricken will. Da ich ziemlich groß bin und sehr lange Arme habe, ist es für mich nämlich schwierig, passende Klamotten zu finden. Wieso also nicht einfach selbst machen? Ich kaufte mir ein wunderbares Strickbuch: „Lässig leicht im großen Stil: Einfache Strickprojekte in OVERSIZE„* von Designerin Dorthe Skappel. Im Moment stricke ich daraus einen beerefarbenen Pulli und einen grauen Cardigan. Große Liebe!

Gelesen, gesehen und geliebt

Gelesen habe ich letztes Jahr viel zu wenig! Mein Kopf war zu beschäftigt mit allerlei Dingen, ich konnte mich einfach schwer auf eine Geschichte konzentrieren. Von den wenigen Büchern, die ich gelesen habe, ist mir besonders eines im Gedächtnis geblieben: „Der Winterpalast“* von Eva Stachniak. Ein historischer Roman, der den Leser in das Russland von Katharina der Großen entführt. Ein Roman, in den man sich versinken kann, in den man sich hineinliest und hineinträumt. Ich erinnere mich noch an einen Moment, als ich auf dem Sofa lag, das Buch in den Händen, und meine Katze leise angeschlichen kam. Sie kuschelte sich an mich, rollte sich ein und verbarg das Gesicht unter den Pfoten. Ich versenkte mich weiter in die Geschichte, malte mir den Winterpalast aus mit seinen verschlungenen Korridoren, geheimen Gängen, belauschten Gesprächen und leisem Gewisper. Ich war in einer anderen Welt.

Deutlich fleißiger als mit dem Lesen war ich letztes Jahr mit dem Gucken. 😉 Besonders Serien hatten es mir 2017 angetan. Ich liebe es einfach, mich abends auf die Couch zu lümmeln und von spannenden Stories entführen zu lassen… Ich möchte euch mal 2 nicht soo bekannte Serien vorstellen, denen ihr – falls ihr es nicht schon getan habt – schnell verfallen werdet! 😀

BATES MOTEL*: Eine in Deutschland, wie ich finde, etwas unterrepräsentierte Thriller-Serie, basierend auf dem Horrorklassiker Psycho. Eine Serie, die dem Betrachter Fragen stellt, Rätsel aufgibt, zum Nachdenken anregt. Eine Szenerie wie aus den Fünfzigern, die doch im hier und jetzt spielt. Komplexe Figuren, verborgene Geheimnisse und die Frage, was echt ist und was nur Fantasie. Beeindruckend, spannend und bildgewaltig. Ich freue mich schon auf Staffel 5!

THE KILLING*: Nochmal ein Thriller! Die haben es mir letztes Jahr wohl besonders angetan. 🙂 Hier geht es um Sarah Linden, eine Mordermittlerin mit einer großen Schwäche: Sie ermittelt nicht nur, sie verliert sich geradezu in ihren Fällen. Sie wird eins mit den Opfern, sie vergisst, zu essen, zu schlafen und zu leben. Sie verliert ihren Sohn, sie gibt ihr privates Glück auf. Kann ihr junger Kollege Steven Holder sie retten? Ein spannender, düsterer und mitreißender Blick auf die Abgründe der modernen Gesellschaft.

Was waren eure liebsten Serien, Filme und Bücher im Jahr 2017? Habt ihr Geheimtipps auf Lager, die ihr mir verraten wollt? Schreibt doch gerne mal in die Kommentare! Das würde mich sehr interessieren. 🙂

2018

Was ich mit ins neue Jahr nehme, meine Träume und Wünsche

Weiterhin begleiten wird mich natürlich, ihr erratet es schon, mein Blog! Ich freue mich total darauf, euch meine Lieblingsrezepte zu zeigen und mich als Bloggerin weiterzuentwickeln. Ich möchte lernen, noch bessere Bilder zu machen und meine Seite für euch noch nützlicher und schöner zu gestalten. Vieles erwartet mich hier und ich hoffe, ihr folgt mir auf meinem Weg.

Außerdem hab ich mir vorgenommen, 2018 meine Zeit noch besser zu nutzen und stärker zu trennen zwischen Arbeit und Freizeit. Da ich freiberuflich tätig und somit viel zu Hause bin, fällt es mir manchmal schwer, mich bei der Arbeit nicht ablenken zu lassen. Fokussiert zu bleiben und meine beruflichen Ziele fest im Blick zu behalten, das ist für mich ein wichtiges Ziel im neuen Jahr.

Zum Schluss bleibt mir für 2018 noch der Standardvorsatz, den so ziemlich jeder hat: Mehr Bewegung, mehr frische Luft! Dazu gibt es wohl nicht viel zu sagen, ihr kennt das wahrscheinlich selbst… 😉

In diesem Sinne: Auf ein gesundes, schönes, erfolgreiches, verträumtes und inspiriertes neues Jahr! Ich wünsche euch allen nur das Beste <3

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