Softe Milchbrötchen 16 Stück mit Sauerteig / Mittel / 1 Tag und etwa 3 Stunden

Milchbrötchen – das sind für mich vor allem weiche Brötchen mit zarter Kruste. Ich mag diese weiche Konsistenz ganz gerne, es stört mich jedoch, wenn Milchbrötchen keinen richtigen Geschmack haben. Und das kommt leider häufig vor – selbst beim Bäcker.

Um Brötchenteig besonders aromatisch hinzubekommen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten: Zum Beispiel ein lange vorher angesetzter Vorteig aus Mehl, Wasser und sehr wenig Hefe (das wäre wohl die übliche Vorgehensweise bei Milchbrötchen). Oder natürlich ein Sauerteig (bei Milchbrötchen eher ungewöhnlich, aber natürlich trotzdem möglich). Dafür habe ich mich heute auch entschieden, weil ich noch Sauerteig im Kühlschrank hatte, der mal aufgebraucht werden musste 😉

Mit dem Ergebnis bin ich überaus zufrieden! Die Brötchen wurden zart und weich, dabei gleichzeitig sehr aromatisch und vielschichtig im Geschmack.

Aufbackbrötchen – selbst gemacht! 16 Stück aus Dinkelmehl / Leicht / 1 Tag und etwa 1,5 Stunden

Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt sind ja schon sehr praktisch. Einfach einfrieren, damit sie lange haltbar bleiben und bei Bedarf für 10 Minuten in den Ofen stellen. Fertig sind die ofenfrischen Brötchen! – Das ganze hat allerdings auch einen Haken, oder besser gesagt 2 Haken:

Industriell hergestellte Brotwaren enthalten unglaublich viel Hefe, sodass sie möglichst schnell aufgehen. Das ist zwar für die Industrie effizient, sorgt aber dafür, dass Aromen und Nährstoffe sich überhaupt nicht entfalten können. Das Ergebnis sind fade und ungesunde Brotwaren, denen nur mit irgendwelchen Aromen und Zusätzen ein Geschmack entlockt werden kann.
Wo wir beim Thema Geschmack sind: Hat irgendwer schonmal wirklich gute Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt gegessen?! Also ich kenne keine. Für die „etwas besseren“ muss man dann schon ziemlich tief in die Tasche greifen. Wirklich gut sind sie trotzdem nicht…

Da hilft nur: Einfach selber machen! Und es dabei natürlich besser machen als die Industrie: Also keine Turbo-Brötchen, die nach einer Stunde im Ofen landen, sondern lieber die Slow-Food-Variante. Die schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch noch viel gesünder:

Bagels mit Sesam (& Geheimtrick!) 6 Stück aus Weizenmehl / Leicht / 3 Stunden 40 Minuten

Wer schon einmal Bagels gebacken hat, kennt das Problem: Sie werden einfach nicht richtig rund! Egal wie sorgfältig man sie formt, beim Backen wächst das Loch in der Mitte wieder zusammen. Also, was tun für perfekt runde Bagels? Natürlich kann man sich spezielle Backformen dafür kaufen, es geht aber auch einfacher und günstiger: Ich habe mir nämlich einen Trick ausgedacht, der die Bagels in Form hält. Du wirst dafür Schnapsgläser brauchen…

Übrigens kommen Bagels, anders als man vielleicht denken würde, nicht aus Amerika. Sie haben ihren Ursprung in Österreich, wo „Beugel“, kleine Hörnchen oder Ringe, noch heute gebacken werden. Es gibt sie in unzähligen Varianten: klassisch oder Vollkorn, mit Sesam, Mohn, Leinsamen oder Sonnenblumenkernen. Alle haben dabei einen leicht süßlichen Geschmack, passen aber auch wunderbar zu herzhaften Aufstrichen… Probieren wir’s aus!