Raw bites: Salty Chocolate Gesunde Low Carb Nascherei / 12 Stück / Leicht / 30 Minuten

Raw bites sind zur Zeit in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes! Die gesunden Snackbällchen werden auf Instagram, Pinterest und Co. gerade rauf- und runtergeteilt. Und wie bei allem, was gehypt wird, war ich natürlich erstmal skeptisch…

Ich probierte ein paar Rezepte aus und stellte mich schon innerlich auf die große Enttäuschung ein. Schließlich wird einem von Foodbloggern und Influencern immer das Blaue vom Himmel versprochen: Gesund! Null Fett! Null Kohlenhydrate! Super lecker! Und dann probiert man’s aus und denkt sich: „Echt jetzt? Das soll toll sein?! Das schmeckt doch gar nicht…“

Und selbst wenn es ganz OK schmeckt: Sooo toll ist es dann doch wieder nicht. Zum Beispiel habe ich auf Parties schon öfter die super gesunde „Brownie“-Alternative gegessen: Nur weil man Eiweiß und Kakao zusammenmischt, hat man noch lange keinen Brownie! Und auch nichts, was auch nur annähernd so schmeckt. Oder das so genannte „Tiramisu“ aus Quark und Proteinpulver. Nein, danke! Da verzichte ich lieber drauf und gönn‘ mir das Original eben nur ganz selten zu besonderen Anlässen.

Aber – und jetzt kommt die Überraschung – bei den Raw bites lief das ganz anders! Ich hatte mich also schon für die Enttäschung gewappnet: Da beiße ich in diese Kugel und denke: „Oh mein Gott! Was ist denn das? Das ist ja unglaublich lecker und ich will mehr davon!“ – Das Rezept zu diesem Wunder stelle ich euch jetzt vor 😉

No Bake Minitorte: Honig & Grapefruit Für 2-3 Personen / Leicht / Etwa 6 Stunden 30 Minuten

Heute war es schwül-warm und ich hatte mal Lust auf was frisch-fruchtig-leicht-herbes… Der perfekte Tag für eine Grapefruit-Torte! Wie meistens habe ich wieder im Miniformat gebacken, also ein kleines feines Törtchen von gerade einmal 18 cm Durchmesser. Das Rezept habe ich improvisiert: Der Boden besteht aus zerbröselten Cornflakes und war so eine Art Resteverwertung für Cornflakes, die mein Freund und ich nicht so gerne mögen, weil sie sehr süß sind…

Zu dieser Torte passt das aber perfekt, weil der Rest durch die Grapefruit eher herb ist. Eine erfrischende und mal etwas andere Mischung, die du auf jeden Fall probieren solltest, am besten sofort! 🙂

Selbstgemachtes Apfelmus ohne Zuckerzusatz 3 Gläschen / Leicht / 45 Minuten

Äpfel gehören zu meinen liebsten Obstsorten: Sie sind gesund, lecker und man kann sie das ganze Jahr über kaufen – aus heimischem Anbau, wohlgemerkt. Außerdem gibt es beim Kochen und Backen so wahnsinnig viele Verwendungsmöglichkeiten für Äpfel… Allein über die vielen verschiedenen Varianten des Apfelkuchens könnte man wahrscheinlich ganze Bücher schreiben. Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, Äpfel einzukochen, für Marmelade oder (und damit sind wir beim Thema dieses Rezepts) Apfelmus.

Apfelmus selbst zu kochen ist dabei nicht nur eine wunderbare Resteverwertung für Äpfel, sondern auch eine Möglichkeit, sich gesünder zu ernähren: Wenn man sie die Zutatenliste der meisten im Handel erhältlichen Muse einmal ansieht, stellt man schnell fest, was für Zuckerbomben das eigentlich sind. Dabei sind Äpfel von Natur aus schon süß und brauchen eigentlich gar nicht so viel zusätzlichen Zucker. Am besten: gar keinen!

Zumindest den Raffinadezucker kann man sich leicht sparen, indem man ihn einfach ersetzt, z.B. durch Ahornsirup. So erhält man ein gesünderes Apfelmus mit leichter, angenehmer Süße… Ein schönes erstes Rezept für meine „healthy baking“-Reihe, in der es darum geht, bewusster zu backen.