Weiter geht’s mit Ostern: Fluffiger Quarkzopf mit Mandeln

4. März 2018Ina
Blog post

Na, seid ihr schon alle im Osterfieber? Mittlerweile sind die Läden voller Deko und man sieht schon die ersten Ostereier in den Vorgärten hängen. Ich bin derweil mit der Planung für meinen Blog beschäftigt: Natürlich möchte ich im März noch ein paar Osterrezepte posten. Ich überlege mir aber auch, ein paar Posts ohne Rezept zu schreiben. Würden euch zum Beispiel Backbuchrezensionen von mir interessieren? Oder ein kleiner Hintergrundtext zum Thema Gehzeiten beim Brotbacken? Schreibt mir doch mal, was ihr spannend fändet! 🙂

Heute soll es zunächst mal ein weiteres Osterrezept geben, nämlich einen Hefezopf mit Quark und Mandeln. Wenn ihr zu Ostern Gäste erwartet, wäre ein Hefezopf auf jeden Fall eine gute Idee: Jeder mag ihn, jeder kennt ihn und er sieht einfach immer wunderschön aus. Besonders gut würde er zu einem Osterbrunch passen, serviert mit Quark, Honig und Marmelade. Man kann ihn aber natürlich auch einfach zum Frühstück machen…

 

Quarkzopf Rezept

 

Übrigens: Die Idee für dieses Rezept habe ich aus einem Brotbackbuch, nämlich: Das große Buch vom Brot mit Grundlagen + Rezepten von Weißbrot bis Sauerteig*. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, die Idee ist aber dieselbe. Wenn ihr mögt, kann ich euch mal eine ausführliche Rezension dazu schreiben. Ich habe schon fast jedes Rezept aus diesem Buch nachgebacken, und (soviel kann ich sagen) ich finde es ziemlich gut. 😀 Sagt mir Bescheid!

Hier kommt erstmal das Quarkzopf Rezept:

 

Rezept drucken

Fluffiger Quarkzopf mit Mandeln (und ohne Rosinen!)

Rezept für einen schnellen und einfachen Hefezopf mit Quark und Mandeln. Perfekt für Ostern oder zum Frühstück!

Zutaten

Für den Teig

  • 13 g Hefe, frisch
  • 70 ml Wasser, lauwarm
  • 335 g Weizenmehl, Type 405
  • 40 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 35 g Butter
  • 100 g Magerquark
  • 6 g Salz

Für die Deko

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 2 Handvoll gehobelte Mandeln

Zubereitung

Vorbereiten

  • 1)

    Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Alle weiteren Zutaten dazugeben und in der Küchenmaschine verkneten: etwa 6 Minuten auf langsamer Stufe und 8 Minuten auf schnellerer Stufe. Achtung! Der Teig wird dir zunächst sehr fest vorkommen. Er wird aber im Laufe der Knetzeit immer weicher und löst sich am Ende komplett vom Schüsselrand.

  • 2)

    Die Schüssel abdecken und den Teig 1 Stunde lang gehen lassen.

Weiterverarbeiten

  • 1)

    Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten, dann in drei Teile teilen und daraus Stränge formen. Die Stränge (am besten direkt auf einem mit Backpapier belegten Blech) zu einem Zopf flechten. Beide Enden umklappen, damit ein schöner Abschluss entsteht.

  • 2)

    Mit einem Küchentuch bedecken und 30 Minuten ruhen lassen.

  • 3)

    In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

  • 4)

    Ein Ei trennen, das Eigelb mit 1 Esslöffel Milch verquirlen (Eiweiß anderweitig verwenden). Den Zopf zweimal hintereinander mit der Eimischung einstreichen, dann mit gehobelten Mandeln bestreuen.

  • 5)

    Kleiner Bloggertipp: Wenn du möchtest, dass dein Zopf richtig schön aussieht, solltest du die gehobelten Mandeln vorher sortieren und dir nur die schönsten Exemplare raussuchen. Außerdem solltest du die Mandeln nicht einfach auf den Zopf streuen, sondern einzeln aufsetzen… Ich weiß, ein ziemlicher Aufwand! Aber die Optik ist es auf jeden Fall wert! 😉

Backen

  • 1)

    Den Zopf in die Ofenmitte einschieben und etwa 30 Minuten lang backen. In den letzten 10 Minuten mit Alufolie bedecken, damit er nicht zu stark bräunt. Dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipp

Diese Rezeptkarte kannst du ausdrucken oder während der Zubereitung am Bildschirm geöffnet lassen. Wenn du eine Zutat hinzugefügt oder einen Zubereitungsschritt erledigt hast, klicke auf das Kästchen davor und die Zutat/der Zubereitungsschritt wird durchgestrichen. So kannst du immer direkt sehen, was du schon erledigt hast.

 

P.S.: Wir tun jetzt mal so, als ob der Hase im Bild unten zwei ganz normale Ohren hätte… und nicht etwa eines seiner Ohren von meiner Katze gebissen worden wäre 😉

 

Quarkzopf Hefezopf Rezept

12 Comments

  • Charlotte

    4. März 2018 at 19:09

    Sieht wieder sehr lecker aus .LG Charlotte

    1. Ina

      4. März 2018 at 19:13

      Danke dir! ❤

  • Kristina

    25. März 2018 at 21:18

    Habe den Hefezopf ausprobiert. Das erste mal hat es überhaupt nicht geklappt . Der Teig ist nicht aufgegangen. Der Zopf wurde beim Backen zu dunkel und der Boden zu dick und zu hart. Beim zweiten Mal wurde es etwas besser aber auch nicht das was ich sonst unter Hefezopf kenne . Teig ging etwas besser hoch aber auch dieses Mal nicht gut gelungen . Ich habe alles so gemacht wie es im Rezept steht .

    1. Ina

      25. März 2018 at 21:39

      Hallo Kristina! Danke für deinen Kommentar. Es tut mir sehr leid, dass der Zopf nicht gelungen ist. Ich habe ihn nach diesem Rezept bestimmt schon 20 mal gebacken und er war immer perfekt. Es kann also eigentlich nicht am Rezept liegen. 😉 Dass er beim ersten mal zu dunkel war, liegt wahrscheinlich daran, dass dein Ofen etwas anders ist als meiner. Das lässt sich leicht durch eine kürzere Backzeit oder eine geringere Temperatur ändern. Was das Aufgehen angeht: Da fallen mir zwei mögliche Ursachen ein: 1. Es war in deiner Küche zu kalt oder zugig. Das verringert das Hefewachstum. 2. Die Flüssigkeit im Teig war zu heiß, lag also über 50 Grad. Dadurch wird die Hefe abgetötet und das Ergebnis ist ein flacher Teig, der keine gute Konsistenz hat und nicht so schmeckt, wie wir es von einem Hefeteig erwarten. Wenn du mal wieder einen Hefeteig backst, achte auf diese Punkte, dann sollte es eigentlich klappen. Wünsche dir viel Erfolg, Ina 🙂

      1. Michi

        31. März 2018 at 20:20

        Kristina, mir gings genau gleich – hat absolut nicht funktioniert. 🙁 Nicht aufgegangen, nicht fluffig… jetzt muss der Osterzopf für morgen gekauft werden.

        1. Ina

          31. März 2018 at 20:31

          Hallo Michi! Andere Gründe als die bereits genannten fallen mir nicht ein. Wie gesagt habe ich dieses Rezept schon sehr oft gemacht und das, was ihr schreibt, ist mir noch nie passiert. Das Rezept ist gut konzipiert, die Mengenverhältnisse stimmen und es müsste zu einem guten Ergebnis führen, wenn alle äußeren Bedingungen passen…

      2. Michi

        31. März 2018 at 20:22

        ….und meine Hefeteige funktionieren normal immer. War nicht zugig, bei mir ists eher zu warm, Flüssigkeit war auch nicht über 50 Grad. Schade, hab mich so gefreut!!

        1. Ina

          1. April 2018 at 09:38

          Wenn du öfters Hefeteige backst, kannst du dir ja mal deine üblichen Hefeteigrezepte ansehen und mit diesem vergleichen. Dir werden keine großen Unterschiede auffallen, da dieses Rezept ein ziemliches Standardrezept ist. 😉 Die Hefemenge liegt bei etwas unter 4% der Mehlmenge, was der oberen Grenze üblicher Hefemengen entspricht. Der Teig hat also relativ viel Hefe und sollte in jedem Fall aufgehen. Vielleicht könnte man noch mit längeren Gehzeiten experimentieren? Lasst euch nicht entmutigen und habt ein schönes Osterfest! 🙂

  • Irina Hannemann

    28. März 2018 at 13:37

    Super Rezept. Ich habe es etwas abgeändert, da ich keinen Zucker zu mir nehme. Also ohne Zucker und nur Vanille aus der Vanilleschote. Mit etwas mehr Rosinen und Mandeln. Schmeckt super.

    Dankeschön
    LG Irina

    1. Ina

      28. März 2018 at 12:58

      Hallo Irina! Danke für deinen Kommentar. Die Variante ohne Zucker finde ich sehr interessant, das muss ich auch mal probieren

  • Kati

    2. April 2018 at 11:27

    Der Hefezopf ist toll aufgegangen und die Konsistenz ist fluffig und locker,wirklich toll. Allerdings haben wir uns ziemlich exakt an die Salzmenge gehalten und ich muss sagen:Das ist für unseren Geschmack echt zu viel gewesen. Ich bin kein Fan von “zu süß”,aber salzig sollte das Hefebrot auch nicht schmecken… Das war uns eindeutig zu dominant,leider.
    Wir backen den Zopf auf jeden Fall nochmal,aber dann nur mit “einer Prise” Salz!

    1. Ina

      2. April 2018 at 10:33

      Hallo Kati! Vielen Dank für deinen Kommentar. Das mit dem Salz ist mir noch nicht aufgefallen. Aber wenn ich so darüber nachdenke, mag ich es tatsächlich gern ein bisschen salziger, sodass es gut sein kann, dass das für andere dann schon zu viel ist. 😉 Danke auf jeden Fall für den Hinweis! Ich werde das mal ins Rezept dazuschreiben 🙂 Liebe Grüße, Ina

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