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Süß-sauer eingelegte Zucchini

15. Juli 2020Ina

Tag 3 meiner Einkoch-Woche, heute mal mit einem herzhaften Rezept: Eingelegte Zucchini! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nie von der Möglichkeit gehört habe, Zucchini einzumachen. Ich kannte bisher eigentlich nur eingemachte Gurken und vielleicht noch Silberzwiebeln oder rote Bete. Aber Zucchini? Das war mir neu und so musste ich dieses Experiment natürlich direkt ausprobieren!

Zumal ich neulich aus dem Garten meiner Schwiegereltern ganz viel Obst und Gemüse bekommen habe, darunter riesige Zucchini, die ich “normal” nie hätte aufbrauchen können. Man kann Zucchini natürlich zur Not auch einfrieren, aber die eingelegte Variante macht mehr Spaß und ist mal eine etwas andere Beilage zum Abendbrot. ;-)

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Eingelegte Zucchini | bäckerina.de

 

An Zutaten braucht ihr nicht viel, um Zucchini einzulegen: Eigentlich hauptsächlich Wasser, Essig, Zucker und ein paar Gewürze. Dazu natürlich noch die Zucchini und Zwiebeln. Wer mag, kann auch noch weiteres Gemüse dazugeben, zum Beispiel Paprika. Ich habe meine Zucchini pur gemacht und bin sehr begeistert vom Ergebnis!

Sie schmecken im Grunde sofort – eine Ziehzeit ist nicht unbedingt nötig. Trotzdem gewinnt eingelegtes Gemüse und Obst natürlich immer im Laufe der Zeit an Geschmack und Intensität. Lagert es am besten im Keller, lichtgeschützt in einem Vorratsschrank. Dann hält es sehr lange, mindestens zwei Jahre. Übrigens handelt es sich bei diesem Rezept genau gesagt um eingemachte Zucchini (nicht eingekochte): Durch einen hohen Säure- und Zuckergehalt im Wasser werden Keime beim Einmachen in Schach gehalten. Einkochen würde dagegen bedeuten, das Gemüse oder Obst in Gläser zu füllen und die Gläser dann von außen abzukochen. Bei meinen Zucchini könnte man das zusätzlich machen, es ist aber für die Haltbarkeit nicht nötig. Hier kommt mein Rezept:

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Eingelegte Zucchini

Rezept für haltbar gemachte Zucchini, ähnlich wie Gewürzgurken.
Zubereitungszeit20 Min.
Back-/Kochzeit5 Min.
Ziehzeit3 Stdn.
Gesamt3 Stdn. 25 Min.
Kategorie: Beilage
Land / Region: Deutschland
Schlagwort: Einmachen
Portionen: 1 Rezept

Zutaten

  • 1,5 kg Zucchini
  • 4-5 Zwiebeln
  • 2 EL Salz
  • 3 Tassen Apfelessig
  • 3 Tassen Zucker
  • 1 TL Curry
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL schwarzer Pfeffer ganz
  • 1 TL Senfkörner gelb

Zubereitung

  • Einmachgläser und Deckel mit kochend heißem Wasser auswaschen und lufttrocknen lassen.
  • Zucchini waschen, halbieren und Kerne aushöhlen. In Stücke schneiden. Zwiebeln in Ringe oder Halbringe schneiden, mit den Zucchini in eine große Schüssel geben und mit Salz vermengen. 3 Stunden ziehen lassen.
  • Apfelessig und Zucker in einen großen Topf geben und erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann Zucchinimischung und Gewürze dazugeben, vermischen und alles zusammen stark sprudelnd aufkochen.
  • Vom Herd nehmen und bis knapp unter den Rand in die Gläser füllen. Verschließen, umdrehen und etwas abkühlen lassen. Dann wieder richtig herum drehen und vollständig auskühlen lassen.
  • Kühl, trocken und vor Licht geschützt lagern.

Habt ihr das Rezept nachgemacht? Dann teilt eure Werke doch auf Instagram und taggt mich mit @baeckerina.de! Ich würde mich freuen, wenn wir uns auf diesem Weg austauschen können. <3

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Eingelegte Zucchini | bäckerina.de

 

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2 Comments

  • Satinka

    23. Juli 2020 at 19:57

    Gläser nie auf den Kopf stellen. Das ist ein Märchen von früher. Beim Umdrehen besteht die Gefahr, dass etwas von dem Einmachgut in die Ritzen des Gewindes läuft und dort zu schimmeln anfängt. Zudem kann so auch ein Scheinvakuum entstehen, wobei dann die Ware verdirbt. Das Umdrehen hat absolut keinen Vorteil, eher im Gegenteil.

    1. Ina

      23. Juli 2020 at 20:46

      Hallo Satinka!
      Das ist wohl eine Glaubenssache. Ich habe in der Fachliteratur sowohl Meinungen dafür als auch dagegen gelesen. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit dem Umdrehen nur gute Ergebnisse erzielt habe und die von anderen beschriebene Problematik bei mir nie vorgekommen ist. Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.
      Viele Grüße,
      Ina

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