Aprikosenmarmelade 1 Klassiker - 5 Varianten

Sommerzeit ist Einkochzeit! Ich liebe es ja, Marmelade, Konfitüren und Gelees selbst einzukochen. Jetzt in den Sommermonaten haben wir da die volle Auswahl an heimischen Beeren und Obst. – Ich mag sie eigentlich alle, Aprikose war aber schon immer eine meiner absoluten Lieblingsmarmeladen. Deshalb habe ich mal verschiedene Rezepte mit Aprikose probiert, die ich euch vorstellen möchte. Anfangen wollen wir erstmal mit der klassischen Aprikosenmarmelade ohne irgendwelchen Schnickschnack 🙂 Dann folgen kreative Ideen, wie du deine Konfitüre mal anders genießen kannst. 1 Klassiker – 5 Varianten. Los geht’s!

Da es sich bei Aprikosen um recht harte Früchte handelt, sollten sie vor dem Einkochen erstmal ein paar Stunden einweichen, also zusammen mit dem Gelierzucker ziehen. So werden sie schön weich und sämig, wie wir es von Aprikosenmarmelade kennen. Wenn du nicht so lange warten möchtest, kannst du die Aprikosen auch in ganz feine Stücke schneiden und direkt kochen. – Das habe ich auch schon probiert. Es funktioniert gut, allerdings wird die Marmelade dann nicht so homogen; die einzelnen Stücke sind noch recht deutlich erkennbar und quasi von Gelee umgeben. Dem Geschmack tut das meiner Meinung nach keinen Abbruch…

Raw bites: Salty Chocolate Gesunde Low Carb Nascherei / 12 Stück / Leicht / 30 Minuten

Raw bites sind zur Zeit in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes! Die gesunden Snackbällchen werden auf Instagram, Pinterest und Co. gerade rauf- und runtergeteilt. Und wie bei allem, was gehypt wird, war ich natürlich erstmal skeptisch…

Ich probierte ein paar Rezepte aus und stellte mich schon innerlich auf die große Enttäuschung ein. Schließlich wird einem von Foodbloggern und Influencern immer das Blaue vom Himmel versprochen: Gesund! Null Fett! Null Kohlenhydrate! Super lecker! Und dann probiert man’s aus und denkt sich: „Echt jetzt? Das soll toll sein?! Das schmeckt doch gar nicht…“

Und selbst wenn es ganz OK schmeckt: Sooo toll ist es dann doch wieder nicht. Zum Beispiel habe ich auf Parties schon öfter die super gesunde „Brownie“-Alternative gegessen: Nur weil man Eiweiß und Kakao zusammenmischt, hat man noch lange keinen Brownie! Und auch nichts, was auch nur annähernd so schmeckt. Oder das so genannte „Tiramisu“ aus Quark und Proteinpulver. Nein, danke! Da verzichte ich lieber drauf und gönn‘ mir das Original eben nur ganz selten zu besonderen Anlässen.

Aber – und jetzt kommt die Überraschung – bei den Raw bites lief das ganz anders! Ich hatte mich also schon für die Enttäschung gewappnet: Da beiße ich in diese Kugel und denke: „Oh mein Gott! Was ist denn das? Das ist ja unglaublich lecker und ich will mehr davon!“ – Das Rezept zu diesem Wunder stelle ich euch jetzt vor 😉

Softe Milchbrötchen 16 Stück mit Sauerteig / Mittel / 1 Tag und etwa 3 Stunden

Milchbrötchen – das sind für mich vor allem weiche Brötchen mit zarter Kruste. Ich mag diese weiche Konsistenz ganz gerne, es stört mich jedoch, wenn Milchbrötchen keinen richtigen Geschmack haben. Und das kommt leider häufig vor – selbst beim Bäcker.

Um Brötchenteig besonders aromatisch hinzubekommen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten: Zum Beispiel ein lange vorher angesetzter Vorteig aus Mehl, Wasser und sehr wenig Hefe (das wäre wohl die übliche Vorgehensweise bei Milchbrötchen). Oder natürlich ein Sauerteig (bei Milchbrötchen eher ungewöhnlich, aber natürlich trotzdem möglich). Dafür habe ich mich heute auch entschieden, weil ich noch Sauerteig im Kühlschrank hatte, der mal aufgebraucht werden musste 😉

Mit dem Ergebnis bin ich überaus zufrieden! Die Brötchen wurden zart und weich, dabei gleichzeitig sehr aromatisch und vielschichtig im Geschmack.

Vanilletörtchen mit Himbeersahne Klein & fein / 12 Stück / Leicht / etwa 40 Minuten

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Törtchen und Muffins? Für mich sind Törtchen eher kleine, flache Gebäcke. Unter einem Muffin stell‘ ich mir den typisch amerikanischen Blaubeermuffin vor: groß und mit hochgebackener Kuppel. Geht’s nur mir so oder gibt es den Bedeutungsunterschied wirklich?

Na ja, wie auch immer: Heute hatte ich eigentlich Besuch erwartet (der dann nicht gekommen ist, aber egal…) und habe zu diesem Anlass ein paar kleine, süße Vanilletörtchen gebacken. Weil die alleine zwar lecker und fluffig, aber irgendwie auch bisschen langweilig waren, hab ich dann noch eine Himbeersahne dazugemacht. Die Kombi passt perfekt!

Aufbackbrötchen – selbst gemacht! 16 Stück aus Dinkelmehl / Leicht / 1 Tag und etwa 1,5 Stunden

Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt sind ja schon sehr praktisch. Einfach einfrieren, damit sie lange haltbar bleiben und bei Bedarf für 10 Minuten in den Ofen stellen. Fertig sind die ofenfrischen Brötchen! – Das ganze hat allerdings auch einen Haken, oder besser gesagt 2 Haken:

Industriell hergestellte Brotwaren enthalten unglaublich viel Hefe, sodass sie möglichst schnell aufgehen. Das ist zwar für die Industrie effizient, sorgt aber dafür, dass Aromen und Nährstoffe sich überhaupt nicht entfalten können. Das Ergebnis sind fade und ungesunde Brotwaren, denen nur mit irgendwelchen Aromen und Zusätzen ein Geschmack entlockt werden kann.
Wo wir beim Thema Geschmack sind: Hat irgendwer schonmal wirklich gute Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt gegessen?! Also ich kenne keine. Für die „etwas besseren“ muss man dann schon ziemlich tief in die Tasche greifen. Wirklich gut sind sie trotzdem nicht…

Da hilft nur: Einfach selber machen! Und es dabei natürlich besser machen als die Industrie: Also keine Turbo-Brötchen, die nach einer Stunde im Ofen landen, sondern lieber die Slow-Food-Variante. Die schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch noch viel gesünder:

bäckerina goes Facebook & Pinterest! Meine Profile sind online

So langsam mache ich ernst und werde auch in den Social Media aktiv 😉

Ihr findet mich jetzt bei Pinterest unter dem Namen „bäckerina backblog || essen lieben und genießen“. Dort poste ich meine Rezepte und zeige euch auch andere Foodblogger, die mich inspirieren. UUUUND: Ich habe eine neue Facebook-Seite! Dort heiße ich „Bäckerina Backblog“. Achtung, es gibt dort noch andere Bäckerinas, also nicht verwechseln…