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Selbstgemachtes Apfelmus ohne Zuckerzusatz

20. Mai 2017Ina

Äpfel gehören zu meinen liebsten Obstsorten: Sie sind gesund, lecker und man kann sie das ganze Jahr über kaufen – aus heimischem Anbau, wohlgemerkt. Außerdem gibt es beim Kochen und Backen so wahnsinnig viele Verwendungsmöglichkeiten für Äpfel… Allein über die vielen verschiedenen Varianten des Apfelkuchens könnte man wahrscheinlich ganze Bücher schreiben. Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, Äpfel einzukochen, für Marmelade oder (und damit sind wir beim Thema dieses Rezepts) Apfelmus.

Apfelmus selbst zu kochen ist dabei nicht nur eine wunderbare Resteverwertung für Äpfel, sondern auch eine Möglichkeit, sich gesünder zu ernähren: Wenn man sie die Zutatenliste der meisten im Handel erhältlichen Muse einmal ansieht, stellt man schnell fest, was für Zuckerbomben das eigentlich sind. Dabei sind Äpfel von Natur aus schon süß und brauchen eigentlich gar nicht so viel zusätzlichen Zucker. Am besten: gar keinen! Den Raffinadezucker kann man sich nämlich leicht sparen, indem man ihn einfach ersetzt, z.B. durch Ahornsirup*. So erhält man ein gesünderes Apfelmus mit leichter, angenehmer Süße.

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Apfelmus

 

Apfelmus

 

Mein Apfelmus kannst du natürlich noch auf verschiedene Weisen aufpeppen, etwa durch Gewürze wie Nelke oder Zimt, oder durch die Zugabe weiterer Obstsorten. Ich habe es zum Beispiel schon mit Äpfeln und sehr reifen Bananen gekocht: Durch die Bananen wird das Mus noch süßer und erhält ein sehr intensives Aroma, das zusätzlichen Zucker überhaupt nicht nötig hat. ;-)

Habt ihr noch weitere Ideen für Apfelmusvarianten ohne Zucker? Schreibt sie mir doch gerne in die Kommentare.

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Apfelmus ohne Zucker

Dieses einfache Apfemus Rezept wird nur mit Ahornsirup gesüßt, wodurch es eine gesündere Alternative zu gekauftem Apfelmus ist.
Zubereitungszeit15 Min.
Back-/Kochzeit20 Min.
Gesamt35 Min.
Kategorie: Dessert
Land / Region: Deutschland
Schlagwort: Apfelmus, Rezepte mit Äpfeln
Portionen: 3 Gläser

Zutaten

  • 1 kg rote Äpfel überreif
  • 3 EL Ahornsirup
  • etwas Zimt

Zubereitung

Kochen

  • Die Äpfel waschen, schälen, vierteln und entkernen. In kleine Stücke schneiden und zusammen mit Wasser und dem Ahornsirup in den Topf geben. Bei mittlerer Hitze kochen, bis die Äpfel zerfallen (etwa 20-30 Minuten). Eventuell noch zusätzlich mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.
  • Dann mit Zimt (oder anderen Gewürzen, z.B. Nelke) verfeinern und direkt in 3-4 Marmeladengläser abfüllen. Auskühlen lassen und als Dessert oder Beilage genießen.

Einfrieren

  • Du kannst dieses Apfelmus einfach in den Gläsern einfrieren und bei Raumtemperatur oder im Wasserbad wieder auftauen.

Habt ihr das Rezept nachgekocht? Dann teilt eure Werke doch auf Instagram und taggt mich mit @baeckerina.de! Ich würde mich freuen, wenn wir uns auf diesem Weg austauschen können. <3

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6 Comments

  • Shermin

    11. Juli 2017 at 10:45

    Klingt gut – Äpfel und Zimt sind ja ein Traumgespann. :)
    LG

    Shermin

    1. Ina

      11. Juli 2017 at 14:16

      Ja das stimmt :-) Dein Rezept ist auch schon vorgemerkt zum Ausprobieren!
      LG
      Ina

  • Dany

    11. Mai 2018 at 11:08

    Hallo Ina,
    ich habe mein Apfelmus bisher immer mit Zucker und Zitronensaft eingekocht, um es möglichst lange haltbar zu machen… dein Rezept ganz ohne Zucker und auch mit anderen Obstsorten klingt sehr verlockend. Wie lange kann man das aufbewahren?
    Gruß Dany

    1. Ina

      13. Mai 2018 at 12:11

      Hallo Dany!
      Vielen Dank für deinen Kommentar. :-) Wenn man das Apfelmus ohne Zucker kocht, fehlt natürlich die konservierende Eigenschaft des Zuckers, deshalb denke ich nicht, das dieses Apfelmus sehr lange haltbar ist. Ich persönlich bewahre es immer im Kühlschrank auf und schaue, dass ich es innerhalb von 2 Wochen verbrauche. Wie lange es genau haltbar ist, kann ich leider nicht sagen. Aber vielleicht könnte man versuchen, es richtig einzukochen, also z.B. in einem Einkochautomat?
      Liebe Grüße, Ina

  • Inge

    20. Oktober 2018 at 11:29

    Hallo,

    die Gläser einfach einfrieren, mach ich auch mit Marmelade. Schmeckt nach dem Auftauen wie frisch gemacht!

    Gruß Inge

    1. Ina

      20. Oktober 2018 at 11:27

      Hallo Inge! Danke für deinen Kommentar. Das ist ja interessant, das habe ich noch nie ausprobiert. Werd ich demnächst mal versuchen! Liebe Grüße, Ina

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